Nach 48 Jahren ist für Bezirksschornsteinfegermeister Heinz Kurz Schluss
Bestens aufgelegt trafen sich neun Kaminfeger am Freitagvormittag vor dem Haus des Gastes in Westerheim, um den Bezirksschornsteinfegermeister Heinz Kurz nach 48 Berufsjahren in den Ruhestand zu geleiten. Das gemeinsame „Abfegen“ ist eine alte Tradition und soll dem scheidenden Kaminfeger den Übergang in den Ruhestand – auch finanziell – erleichtern, was heute aber nur noch symbolischen Charakter hat.
Letztes Abfegen vor 25 Jahren
Die Kaminfeger aus Donnstetten, Weilheim, Reichenbachan der Fils und Heroldstatt nahmen sich den Tag frei, um gemeinsam das Abfegen zu erleben. Auch Bürgermeister Hartmut Walz ließ es sich nicht nehmen, vom Rathaus rüber zu kommen und diesem seltenen Ereignis beizuwohnen. Das letzte Abfegen fand vor 25 Jahren an gleicher Stelle statt.
Berufstand im Wandel der Zeit
Damals wurde Heinz Kurz´ Vorgänger Erich Bächtle verabschiedet. Herr Walz lud die Gesellschaft ins Haus des Gastes ein, wo ein kleiner Empfang mit Sekt und Brezeln vorbereitet war. In seiner Ansprache dankte er dem ganzen Berufsstand, der seit Jahren einem erheblichen Wandel unterliegt. Dabei legte er den Fokus auf die wichtige Rolle der Kaminfeger als Wächter der Sicherheit.
Dank für unkomplizierte Zusammenarbeit
An Heinz Kurz ging sein besonderer Dank für die unkomplizierte Zusammenarbeit verbunden mit der Hoffnung, dass der Kehrbezirk in gute Hände übergehe. Auch Heinz Kurz ließ die 25 Jahre im Kehrbezirk Laichingen, Westerheim, Feldstetten kurz Revue passieren. Er sei immer noch seinen drei Chefs Erich Bächtle, Frank Haffner und Erich Schmid sowie seinen drei Mitarbeitern Roland Mayer, Daniel Lamparter und Frank Scheurer für das gute und vertrauensvolle Zusammenarbeiten während seiner 48 Berufsjahre dankbar. Nachdem die schönsten Kaminfeger Württembergs, wie anwesende Gäste bemerkten, ausgiebig fotografiert worden waren, zog die Gruppe los, um im Osten Westerheims gemeinsam einige Straßenzüge abzuarbeiten. Der Abschluss fand in einem Lokal statt.
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